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Christusgemeinde Mosbach

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Die Anfänge der Christusgemeinde

Im Jahr 1965, dem Jahr der Einweihung der Christuskirche, war der Masseldorn noch nicht zu der heutigen Größe angewachsen. Es gab bereits die Heimstättensiedlung (Bauernbrunnen), alle anderen Gebäude sind in dieser Zeit neu entstanden. Die Bewohner im Masseldorn waren zum Großteil Flüchtlinge, die hier eine neue Heimat gefunden haben. Bis zur Einweihung der Christuskirche fand der Gottesdienst alle 14 Tage im sogenannten „Lager“ im Hammerweg statt, der von Pfarrer Adolf Metzger betreut wurde. Nach dem Bau der Kirche war Pfarrer Metzger bis 1968 auch weiterhin Pfarrer der Christusgemeinde. Bis 1970 leitete Pfarrer Otto Claus die Gemeinde und ab 1970 Pfarrer Heinz Engelfried.

Schon damals gab es in und an den Gemeinderäumen und der Kirche viel zu tun. Auch Pfarrer Engelfried hat dabei tatkräftig mit angefasst, vor allem was die Elektrik anging. Die damaligen Neubürger in dem Wohngebiet waren spendenbereit, mussten aber auch noch ihre eigenen Häuser abbezahlen. Vieles wurde auch unkonventioneller als heute gelöst, da die Vorschriften noch nicht so konkret wie heute waren. Im Kindergarten fehlte die Außenanlage, diese ging nur so weit wie es gepflastert war. Kurzerhand wurden an einem Pfingstsamstag 30 LKW-Ladungen Erde verteilt und so die Wiese angelegt.

Von Anfang an übernahm Familie Hoffmann die Kirchendieneraufgaben.

Die Glocken in der Christuskirche kamen einige Monate später, sie sind nach den vier Evangelisten Matthäus, Markus, Lukas und Johannes benannt. Die kleinste Glocke hing zuvor im Turm der Stiftskirche. Auch eine Orgel gab es noch nicht von Anfang an, diese wurde erst zehn Jahre später im Jahr 1975 eingeweiht. Bis dahin wurden die Gottesdienste auf einem Harmonium begleitet.

Das Pfarrhaus der Christusgemeinde konnte 1973 bezogen werden.

Im Jahr 1974 wurde der Kirchenchor der Gemeinde gegründet, der bis in die 90er Jahre bestand.